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Bereits mehr als 2.500 Wahlbeschwerden in Afghanistan

Kabul (dts) - Die Anzahl an Beschwerden über die Präsidentenwahl in Afghanistan vom 20. August beträgt mittlerweile mehr als 2.500. Wie die unabhängige Beschwerdekommission heute in Kabul mitteilte, handelt es sich dabei um Beanstandungen über Wahlbetrug und verschiedene Unregelmäßigkeiten bei der Stimmabgabe. Laut dem Vorsitzenden der Kommission werde jede Beschwerde bearbeitet und die Einreicher auch persönlich kontaktiert, um die jeweiligen Sachverhalte zu klären. Zudem würden die endgültigen Ergebnisse der Wahl nicht vor Ende der Antragsbearbeitungen der Kommission veröffentlicht. Derzeit liegt Amtsinhaber Hamid Karsai nach Auszählung von knapp der Hälfte der Stimmzettel mit rund 45 Prozent vor seinem schärfsten Widersacher Abdullah Abdullah, der rund ein Drittel der bisher ausgezählten Stimmen auf sich vereinigen kann.
Afghanistan / Präsidentenwahl
01.09.2009 · 21:23 Uhr
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