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Belgrad beruft Sondersitzung des Parlaments ein

Belgrad (dpa) - Nach den gewaltsamen Konflikten im Norden Kosovos hat die serbische Regierung das Parlament für Samstag zu einer Sondersitzung zusammengerufen. Das berichteten die Medien am Donnerstagabend in Belgrad.

Inzwischen beschuldigen serbische Verhandler den KFOR-Kommandeur Erhard Bühler, einseitig die Positionen der Kosovo-Regierung zu vertreten. Die KFOR bestehe auf dem Einsatz von Zöllnern und Grenzbeamten, die der Kosovo-Regierung treu ergeben sind, berichtete der serbische Unterhändler Borko Stefanovic. «Das ist für uns unannehmbar», sagte er weiter.

Der Kosovo-Minister in der serbischen Regierung, Goran Bogdanovic, erklärte, KFOR-Kommandeur Bühler habe versichert, er werde mit seinen Soldaten die Übernahme der zwei umstrittenen Grenzübergänge Jarinje und Brnjak durch regierungstreue Beamte auch gegen den Willen der Serben durchsetzen.

Bühler hat die beiden Grenzübergänge nach serbischen Medienberichten zur «Militärzone» erklärt. Auf jede unbefugte Person könne mit scharfer Munition geschossen werden.

Kosovo / Konflikte / Serbien
28.07.2011 · 22:45 Uhr
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