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Beide Koreas verstärken Bewachung der Seegrenze

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Seoul (dpa) - Nach dem kurzen Seegefecht zwischen süd- und nordkoreanischen Marineschiffen bleibt die Lage an der umstrittenen Seegrenze im Gelben Meer weiter angespannt. Einen Tag nach dem Zwischenfall verstärkten beide Länder am Mittwoch die Überwachung der Grenzlinie vor der Westküste.

Die südkoreanischen Seestreitkräfte seien in erhöhter Alarmbereitschaft, «um auf weitere Provokationen durch Nordkorea vorbereitet zu sein», sagte ein Militärsprecher in Seoul.

Auch die nordkoreanische Marine habe ihre Überwachung an der Grenze verschärft. Es gebe aber keine weiteren ungewöhnlichen Vorkommnisse, betonte das südkoreanische Militär. Südkoreas Präsident Lee Myung Bak war am Dienstag mit der Befürchtung zitiert worden, dass Nordkorea Vergeltungsaktionen unternehmen könnte.

Bei dem zweiminütigen Feuergefecht war nach Angaben südkoreanischer Militärs ein nordkoreanisches Patrouillenboot schwer beschädigt worden. Zuvor war das Boot den Angaben zufolge in die von Südkorea beanspruchte Pufferzone im Gelben Meer eingedrungen. Nordkorea warf Südkorea schwere Provokation vor. An der Seegrenze hatten sich zuletzt 2002 Marineschiffe beider Länder ein Gefecht geliefert.

Konflikte / Südkorea / Nordkorea
11.11.2009 · 10:30 Uhr
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