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Behörden blockieren Kontakt zu Ehefrau von Liu

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Oslo/Peking (dpa) - Chinas Staatssicherheit hat am Freitag jeden Kontakt mit Liu Xia, der Ehefrau des Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo, verhindert.

Polizeikräfte verwehrten Journalisten den Zugang zu dem Wohnungskomplex in Peking, in dem die Frau des inhaftierten Preisträgers lebt, wie Augenzeugen vor Ort berichteten.

Der Chef des Nobelkomitees, Thorbjørn Jagland, sagte, auch den Juroren sei kein Kontakt zum Preisträger oder seiner Frau möglich gewesen: «Wir haben die chinesischen Behörden gebeten, den Bescheid über den Preis weiterzugeben», berichtete Jagland im TV-Sender NRK.

Die chinesischen Behörden hatten auch die Live- Satellitenübertragung des amerikanischen Nachrichtensenders CNN von der Preisverleihung in China blockiert.

Augenzeugen berichteten, dass sich auch Dutzende prodemokratische Unterstützer vor dem Haus versammelt hätten, um ihre Sympathie für den Friedensnobelpreisträger zu bekunden. Außerdem seien rund rund hundert Journalisten gekommen.

Nobelpreise / International / China
08.10.2010 · 23:04 Uhr
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