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Behinderter Australier wunschgemäß verhungert

Sydney (dpa) - Fünf Wochen nach einem Grundsatzurteil in seinem Sinne ist ein querschnittsgelähmter Australier gestorben. Das teilte der Anwalt des 49 Jahren alten ehemaligen Börsenmaklers mit. Ein Gericht in Perth im Südwesten Australiens hatte ihm das Recht zugesprochen, im Pflegeheim verhungern zu dürfen. Der Mann hatte erstritten, dass die Pfleger in dem Heim nicht bestraft werden, wenn sie auf seine Bitte hin die künstliche Ernährung einstellen. Er hatte seinen Leben in dem Pflegeheim als «Hölle auf Erden» beschrieben.
Gesellschaft / Sterbehilfe / Australien
21.09.2009 · 02:10 Uhr
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