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Beginn der Münchner Sicherheitskonferenz von ägyptischen Protesten überschattet

München (dts) - In München beginnt am Freitag die 47. Sicherheitskonferenz. Dabei wird das Treffen von Spitzenpolitikern, Sicherheits- und Wirtschaftsexperten und Militärs aus aller Welt durch die gewaltsamen Auseinandersetzungen in Ägypten überschattet. Ursprünglich sollten auf der Konferenz Themen des letzten Nato-Gipfels wie nukleare Abrüstung, Waffenkontrolle oder Afghanistan diskutiert werden.

Nun habe man sich wohl entschlossen, den Sonntag ganz im Zeichen der Krise in Ägypten zu gestalten. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wird zu diesem Anlass eine Rede vor den rund 350 hochrangigen Gästen halten. Im Vorfeld der Konferenz forderte Merkel Ägyptens Präsident Husni Mubarak dringlichst dazu auf, zu handeln. Es sei jetzt "ganz wichtig, dass in Ägypten der politische Dialog beginnt" so die Kanzlerin. Neben Merkel wird auch US-Außenministerin Hillary Clinton, UN-Generalsekretär Ban Ki Moon und der Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen erwartet. Die Münchner Sicherheitskonferenz zählt zu den wichtigsten internationalen Treffen, auf dem Staatschef, Sicherheitspolitiker und Militärs zusammen kommen und aktuelle Sicherheitsthemen diskutieren. Da auf der Konferenz keine bindende Beschlüsse gefasst werden können, laufen die Debatten häufig konstruktiv und offen ab.
DEU / Weltpolitik
04.02.2011 · 08:34 Uhr
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