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Beben der Stärke 5,9 vor Nordkalifornien

Zerstörte GlasfrontGroßansicht
San Francisco (dpa) - Nordkalifornien ist zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen von einem stärkeren Erdbeben erschüttert worden. Am Donnerstagmittag (Ortszeit) schreckte ein Erdstoß mit der Stärke 5,9 die Bewohner auf.

Nach Angaben der US-Geologiebehörde USGS lag der Erdbebenherd etwa 80 Kilometer vom Festland entfernt in gut zwölf Kilometer Tiefe. Zunächst hatten die Seismologen die Stärke des Bebens mit 6,0 beziffert.

Ein Sprecher des betroffenen Bezirks sagte dem «San Francisco Chronicle», dass es keine Berichte über Verletzte oder Sachschäden gab. «Verglichen mit dem letzten Beben brennen diesmal wenigstens noch die Lichter», sagte Phil Smith-Hanes. «Es rüttelte längst nicht so stark wie beim letzten Mal.»

Erst am 9. Januar hatte rund 35 Kilometer westlich der Stadt Eureka die Erde im Pazifik gebebt. Der Erdstoß der Stärke 6,5 jagte vielen Menschen einen großen Schreck ein. Nur wenige erlitten kleinere Verletzungen wie Hautabschürfungen oder Schnittwunden. Tausende Anwohner waren zeitweise ohne Strom. Gebäude, Straßen und Strommasten trugen Schäden in Höhe von 30 Millionen Dollar (umgerechnet etwa 21,9 Millionen Euro) davon.

In dem Westküstenstaat, der von vielen Verwerfungszonen durchzogen ist, kommt es häufig zu Beben. Das Jahrhundertbeben 1906 in San Francisco auf der San-Andreas-Verwerfung hatte die Stärke 8,3. Geologen rechnen in den kommenden Jahrzehnten mit einem starken Beben («The Big One») in der Region um San Francisco.

Erdbeben / USA
05.02.2010 · 09:59 Uhr
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