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BDI-Chef Henkel: Einladungen ins Kanzleramt sind Normalität

Köln/Berlin (dts) - Einladungen wie jene an Deutsche Bank-Chef Josef Ackermann scheinen im Bundeskanzleramt gängige Praxis zu sein. Wie der ehemalige BDI-Chef Hans-Olaf Henkel gegenüber dem "Kölner Stadt-Anzeiger" in seiner Mittwochsausgabe sagte, sei "diese Praxis, verdiente Menschen einzuladen von allen Bundeskanzler - und übrigens auch allen Bundespräsidenten" wahrgenommen worden. Weiter sagte Henkel, dass "das alles Treffen waren, die einen gewissen Zweck hatten, nämlich dem Bundeskanzler Informationen zu geben und von ihm welche zu bekommen, sowie die Kontrahenten einander näher zu bringen." Der Ex-BDI-Chef könne die Kritik an der Einladung "nur als böswillige Retourkutsche für die Dienstwagen-Affäre von Frau Schmidt sehen. Es ist nicht nur das Recht, es ist die Pflicht eines Bundeskanzlers, sich mit Vertretern des öffentlichen Lebens zu treffen." Ein Magazin hatte gestern berichtet, dass Josef Ackermann auf Einladung von Angela Merkel seinen 60. Geburtstag im Bundeskanzleramt gefeiert hatte. Die entstandenen Kosten von rund 2.000 Euro sollen vom Steuerzahler getragen worden sein.
DEU / Kanzleramt
25.08.2009 · 15:16 Uhr
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