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Bayerns Gesundheitsminister Söder will "Glasnost in der Medizin"

München (dts) - Bayerns Gesundheitsminister Markus Söder (CSU) plant eine öffentliche Verhandlungsrunde zwischen Hausärzten und Krankenkassen. Wie die "Süddeutsche Zeitung" (Mittwochausgabe) berichtet, will Söder die zerstrittenen Parteien am Freitag, 14. Januar, an einen Tisch bringen, und zwar vor Publikum im Bayerischen Landtag. Die Patienten im Freistaat seien "Hinterzimmer-Tricksereien" und die gegenseitigen Schuldzuweisungen zwischen den Ärzten und den Kassen leid, sagte Söder der Zeitung.

"Wir brauchen Glasnost in der Medizin", sagte der Minister. Die geplante Open-End-Veranstaltung im Maximilianeum, so erhofft sich Söder, werde neue Maßstäbe setzen: "Das öffentliche Hearing soll ein Beispiel für künftige Verhandlungen in der Medizin geben", sagte der Minister. Ziel dieses Runden Tisches sei es, möglichst rasch Verhandlungen einzuleiten, um zeitnah neue Hausarztverträge abschließen zu können. Zugleich gehe es aber auch darum, für alle begreifbar darzustellen, wo überhaupt das Problem zwischen den Kassen und den Hausärzten liegt und welchen Nutzen die Hausarztverträge letztlich für die Patienten bringen.
DEU / Gesundheit
05.01.2011 · 01:00 Uhr
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