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Bayern pocht auf «vernünftige» Biomasse-Nutzung

Biomethananlage in Pliening bei München. Foto: Matthias Schrader/Archiv

Berlin (dpa) - Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) pocht auf eine weitere Förderung von Biogas-Anlagen bei der Energiewende.

Es gehe darum, bei Biomasse «die Kapazität, die schon vorhanden ist, ohne einen großen Zubau vernünftig zu nutzen, nämlich in der Zeit, wo wir keinen Wind und keine Sonne haben», sagte Aigner am Donnerstag vor einem Länder-Treffen bei Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) in Berlin. Dies sei ein Baustein einer dezentralen Versorgung. Hohe Priorität hätten zudem Fragen der Versorgungssicherheit, die für Bayern, aber auch Süddeutschland insgesamt sehr wichtig sei.

Die Ministerin mahnte baldige Entscheidungen über einen sogenannten Kapazitätsmarkt für das Vorhalten konventioneller Energie an. Dafür sollte gelten, «dass eben nicht nur die eingespeiste Leistung, sondern auch die garantierte Vorhaltung von Leistung bezahlt wird». Auch die Feuerwehr müsse man rund ums Jahr bezahlen. Aigner begrüßte, dass Gabriel schnell Eckpunkte vorgelegt habe. Bayern wolle die Diskussion konstruktiv begleiten.

Energie / Bundestag / Bundesländer
30.01.2014 · 13:09 Uhr
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