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Bauernverband: «Irrsinnige Schäden» durch EHEC-Krise

Rendsburg (dpa) - Der Vizepräsident des schleswig-holsteinischen Bauernverbands Hans-Peter Witt sieht «irrsinnige Schäden» bei heimischen Bauern durch die EHEC-Krise.

Salat sei praktisch nicht zu verkaufen, sogar bei Erdbeeren sei der Verkauf mancherorts um 50 Prozent zurückgegangen. Da es sich bei den Bauernhöfen heute hauptsächlich um Spezialbetriebe handele, die sich auf den Anbau eines Produktes konzentrieren, sei dies existenzgefährdend, so Witt.

Die Bauern hätten dann ein erntereifes Feld und würden nichts verkaufen. Die finanziellen Schäden ließen sich noch nicht beziffern, gingen aber wohl «in die Zigtausende», sagte Witt. «Wir hoffen, dass sich die Verbraucher auf unsere regionalen Produkte besinnen. Wir sind überzeugt, dass sie absolut in Ordnung sind.»

Gesundheit / Infektionen / Agrar
28.05.2011 · 09:02 Uhr
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