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Bartsch bleibt bei Kandidatur für Linke-Vorsitz

«Es geht nicht darum, dass sich ein Mann eine Frau sucht. Deshalb wird das mit mir auch nicht stattfinden»: Der stellvertretende Linke-Fraktionschef Dietmar Bartsch. Foto: Robert Schlesinger / ArchivGroßansicht

Berlin (dpa) - Linksfraktionsvize Dietmar Bartsch hat Forderungen nach einen Rückzug seiner Kandidatur für den Parteivorsitz zurückgewiesen.

Er habe sein Angebot bereits im November 2011 unterbreitet, und nun müsse der Parteitag am 2. und 3. Juni in Göttingen entscheiden, sagte er Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa. «Wir müssen zurück zur Demokratie», betonte er.

Zuvor hatten die stellvertretende Parteivorsitzende Katja Kipping und NRW-Landeschefin Katharina Schwabedissen ihre gemeinsame Kandidatur für den Parteivorsitz erklärt. Mehrere Linke legten Bartsch anschließend den Rückzug nahe.

Eine gemeinsame Kandidatur mit einer Frau für die Doppelspitze strebt Bartsch nicht an. «Es geht nicht darum, dass sich ein Mann eine Frau sucht. Deshalb wird das mit mir auch nicht stattfinden», sagte er. Die Frauen müssten sich selbst erklären. «Ich bin sicher, dass es weitere Kandidaturen geben wird.» Neben Kipping und Schwabedissen hat auch die Bundestagsabgeordnete Sabine Zimmermann ihren Hut in den Ring geworfen.

Bartsch sagte, er sei gegen jede Tableau-Lösung. «Die Mitglieder müssen das Sagen haben. Und es gibt kein Gremium, das entscheiden kann, außer dem Parteitag.»

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Dietmar Bartsch
Parteien / Linke
23.05.2012 · 22:09 Uhr
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