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Bankenverband: Nicht zu viele Details veröffentlichen

Michael KemmerGroßansicht

Berlin (dpa) - Der Hauptgeschäftsführer des Bankenverbands, Michael Kemmer, hat sich besorgt über eine detaillierte Veröffentlichung der jüngsten Bankenstresstest-Ergebnisse geäußert.

«Es wäre sehr sinnvoll, wenn die Bankenaufsicht im Einzelnen mit jeder Bank über das Ergebnis des Stresstests sprechen würde und die ganzen Dinge nicht auf dem offenen Markt ausgetragen werden», sagte Kemmer am Freitag im Deutschlandfunk.

«Wir befürchten, dass angesichts der Komplexität der ganzen Situation ein angemessener Umgang mit diesen Informationen nicht unbedingt gewährleistet sein wird.» Individuelle Aussagen über einzelne Institute könnten den Markt überfordern und Spekulationen anheizen. «Das ist etwas, das halten wir nicht für sehr glücklich.» Unterm Strich glaube er aber schon, dass die Ergebnisse des Stresstests den Gesamtmarkt stabilisieren werde, sagte der Hauptgeschäftsführers des Bundesverbandes deutscher Banken.

Europas Aufseher wollten am Freitagabend die Ergebnisse des jüngsten Banken-Stresstests veröffentlichen. Die europäische Bankenaufsicht EBA in London und die nationalen Behörden legen parallel die Daten für 91 Kreditinstitute vor.

EU / Banken
15.07.2011 · 16:07 Uhr
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