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Bankenpräsident Fröhlich fordert mehr Realwirtschaft bei Großbanken

Berlin (dts) - Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken, Uwe Fröhlich, hat die Großbanken aufgefordert, sich wieder mehr auf die Realwirtschaft statt auf reine Finanzgeschäfte zu konzentrieren. Laut einem Vorab-Bericht der SWR-Talkshow "2+Leif" vom Montagabend sagt Fröhlich: "Es gilt, die Volumina, die riesigen Finanzkreisläufe weltweit ein stückweit runterzudampfen und auf das Niveau der Realwirtschaft - im Sinne einer dienenden Funktion - zurückzuführen." Zudem kritisiert Fröhlich die bisherigen Regulierungsversuche der Politik: "Wir müssen konstatieren, dass die Regulierungsmaßnahmen der letzten drei Jahre nicht dazu geführt haben, dass die großen nicht noch größer geworden sind. Die großen internationalen tätigen Banken sind immer größer geworden und viele Regulierungsmaßnahmen belämmern letztendlich auch Sparkassen und Volks- und Raiffeisenbanken. Da schießt man dann mit Kanonen auf Spatzen."

DEU / Finanzindustrie
17.10.2011 · 21:21 Uhr
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