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Bangladesch: Nahrungsmittel-Importe trotz Rekord-Ernte

Dhaka (dts) - Bangladesch muss trotz der diesjährigen Rekord-Ernte Nahrungsmittel importieren. Die Entscheidung für die Importe sei während einer Kabinettssitzung getroffen worden, bei der auch der Finanzminister Bangladeschs anwesend gewesen sein soll, teilte ein Sprecher des Lebensmittelministeriums mit. Insgesamt sollen 50.000 Tonnen Weizen und 30.000 Tonnen Reis importiert werden.

Die Gesamtkosten betragen circa 26 Millionen US-Dollar. Der Sprecher machte keine Angaben darüber, aus welchen Ländern der südasiatische Staat diese Nahrungsmittel importieren wird. Bangladesch produziert zwischen 27 und 28 Millionen Tonnen Reis jährlich, jedoch werden 30 Millionen Tonnen benötigt, um die 162 Millionen Einwohner ausreichend versorgen zu können. Ebenso werden jährlich gut drei Millionen Tonnen Weizen produziert, demgegenüber stehen allerdings fünf Millionen Tonnen, die die Bewohner Bangladeschs benötigen.
Bangladesch / Nahrungsmittel / Gesellschaft
12.08.2010 · 19:17 Uhr
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