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Bangkok: Ausschreitungen nach Kapitulation von Rothemden-Führung

Bangkok (dts) - In der thailändischen Hauptstadt Bangkok halten die gewaltsamen Proteste auch nach der Kapitulation der Anführer der oppositionellen "Rothemden" weiter an. Sieben Führer der Demonstranten hatten sich am Morgen den Sicherheitskräften ergeben, nachdem die Armee das seit Wochen besetzte Geschäftsviertel mit Panzerfahrzeugen gestürmt hatte. Dabei wurden mindestens fünf Menschen getötet, darunter ein italienischer Journalist. "Wir wollen weitere Verluste unsere Brüder und Schwestern unter den Rothemden verhindern", sagte Weng Tojirakarn, einer der Anführer. Kurz nach der Kapitulationserklärung detonierten mehrere Granaten in dem Geschäftsviertel. Zudem setzten einige Anhänger der Rothemden nach Angaben der Feuerwehr unter anderem die Börse in Bangkok und das Einkaufszentrum "Central World" in Brand. Das thailändische Militär hat inzwischen eine Ausgangssperre für den Zeitraum zwischen 20 und 6 Uhr verhängt. Bei den Kämpfen zwischen Demonstranten und Regierungstruppen wurden seit letztem Donnerstag mehr als 40 Menschen getötet, fast 300 wurden verletzt. Die "Rothemden" fordern die Auflösung des Parlaments und Neuwahlen.
Thailand / Proteste / Gewalt
19.05.2010 · 14:04 Uhr
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