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Ban und Annan verurteilen Tötung von Zivilisten in Al-Hula

New York (dpa) - UN-Generalsekretär Ban Ki Moon und der Syrien-Sondergesandte Kofi Annan haben die Tötung Dutzender Zivilisten in der syrischen Stadt Al-Hula aufs Schärfste verurteilt.

Es handle sich um ein «schreckliches und brutales Verbrechen», heißt es in einer am Samstag am UN-Hauptsitz in New York verbreiteten gemeinsamen Erklärung. Dieser «wahllose und unverhältnismäßige Einsatz von Gewalt» stelle eine klare Verletzung internationalen Rechts dar. Diejenigen, die dieses Verbrechen verübt hätten, müssten zur Verantwortung gezogen werden.

Ban und Annan forderten die syrische Regierung auf, den Einsatz schwerer Waffen in bewohntem Gebiet sofort zu stoppen. Jede Form der Gewalt in Syrien müsse beendet werden.

UN-Beobachter hatten Al-Hula am Samstag besucht und den Tod von 92 Zivilisten bestätigt. Unter den Opfern seien auch 32 Kinder unter zehn Jahren, teilte UN-Chefbeobachter Robert Mood mit. Untersuchungen hätten ergeben, dass ein Wohnviertel der Stadt mit Artillerie beschossen worden sei.

Syrische Aktivisten hatten der Regierung von Präsident Baschar al-Assad vorgeworfen, für das Massaker verantwortlich zu sein. Im staatlichen Fernsehen hieß es dagegen, «terroristischen Banden» hätten die Menschen getötet.

Konflikte / UN / Syrien
26.05.2012 · 21:28 Uhr
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