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Bahn rätselt weiter über Hitzeprobleme

Berlin (dpa) - Die Ausfälle von Klimaanlagen in Fernzügen bleiben der Deutschen Bahn ein Rätsel. Eine gemeinsame Arbeitsgruppe mit den Herstellern habe bei der ICE-2-Flotte «weder einen Wartungsmangel noch einen systematischen technischen Fehler» entdeckt.

Das teilte Bahnvorstand Ulrich Homburg am Donnerstag mit. Bei den anderen Modellen ICE 1, ICE 3 und ICE T seien Schäden bislang nicht gehäuft aufgetreten. «Die Klimaanlagen haben bislang gemäß ihrer zum Zeitpunkt der Produktion geltenden Auslegung ohne Auffälligkeiten funktioniert», stellte der Bahnmanager fest. Sie seien «erst jetzt in Teilen der ICE-2-Flotte durch die extreme Hitze an die Grenze ihrer Belastbarkeit gekommen». Den Grund dafür nannte Homburg nicht.

Als Konsequenz aus der Pannenserie der vergangenen Tage will die Bahn bei der regelmäßigen Wartung der Klimaanlagen «ab sofort noch einmal besonders» deren Leistungsfähigkeit überprüfen. Auf längere Sicht würden die Klimaanlagen in die bereits beschlossene Generalüberholung der ICE-2-Flotte einbezogen. Die Bahn beginnt mit der Überholung der 44 Züge im November dieses Jahres.

Wetter / Hitze / Bahn
15.07.2010 · 16:07 Uhr
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