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Bahn: GDL muss zurück an Verhandlungstisch

Ulrich WeberGroßansicht

Berlin (dpa) - Nach Ansicht des Deutsche-Bahn-Vorstands Ulrich Weber ist die Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL) selbst schuld an der Lage der Lokführer. «Das hat sich die GDL zuzuschreiben, dass über diesen Weg die Materie noch komplizierter wird», sagte Weber im ZDF-«Morgenmagazin».

Demnach scheiterten die Verhandlungen mit den privaten Bahnunternehmen bisher am Verhalten der GDL. Weber verlangte von der Gewerkschaft, «dass sie sich auf Sache einlässt, dass sie an den Verhandlungstisch zurückkehrt». Die Gewerkschaft fordert einen einheitlichen Tarifvertrag für alle 26 000 Lokführer. Seit Mittwochabend werden der Güter- und Personenverkehr bestreikt.

Personalvorstand Weber kritisierte zudem die Informationspolitik der GDL zu den Streiks. «Die Vorbereitungen leiden darunter, dass die GDL uns immer recht spät über ihre Absichten informiert.» Das mache es besonders schwer, auf die Beeinträchtigungen zu reagieren. «Wir sind enttäuscht darüber, dass entgegen der Ankündigungen der GDL, sie die Pendler wieder schwer getroffen hat.» Ein Flächentarifvertrag könne nicht «per Streik, per Diktat» durchgesetzt werden.

Tarife / Verkehr / Bahn
10.03.2011 · 10:45 Uhr
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