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Bad Muskau erwartet Scheitelpunkt des Neiße-Hochwassers

Dresden/Cottbus (dts) - Nachdem Überschwemmungen am Wochenende im Dreiländereck Deutschland-Tschechien-Polen schwere Schäden angerichtet hatten und insgesamt neun Menschen ums Leben kamen, rollt die Flutwelle nun Richtung Brandenburg. Wie das Landeshochwasserzentrum Sachsen am Montagmorgen mitteilte, bewegt sich der Hochwasserscheitel der Lausitzer Neiße gegenwärtig auf Bad Muskau zu, das kurz vor der Grenze zu Brandenburg liegt. Dort war bereits in der Nacht der Fluss über die Ufer getreten.

Experten hatten mit einem früheren Eintreffen des Scheitelpunkts gerechnet. Laut dem Landesumweltamt in Cottbus sei der Grund für die langsamere Flutwelle, dass das Hochwasser der Neiße in Sachsen stärker als erwartet die Ufer überschwemmt. In Bad Muskau ist vor allem der Fürst-Pückler-Park bedroht, der zum Unesco-Weltkulturerbe gehört. Unterdessen sind die Pegelstände in Görlitz und Zittau weiter zurück gegangen. In Görlitz war die Neiße in der Nacht zum Sonntag aufgrund eines Dammbruchs in Polen binnen drei Stunden um vier Meter geklettert. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) will am Montag die Hochwassergebiete in Bautzen und Bad Muskau besuchen.
DEU / SAC / BRB / Natur / Unglücke
09.08.2010 · 08:53 Uhr
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