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BA-Vorstand: Ein-Euro-Jobs sollten freiwillig sein

Essen (dpa) - Das Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit, Heinrich Alt, hat sich kritisch zum massenhaften Einsatz von Ein- Euro-Jobs geäußert. Sie seien zwar wichtig für Menschen, die eine Aufgabe brauchten, sollten aber nicht als Zwangsmaßnahme verstanden werden. Das sagte Alt der WAZ-Gruppe. Die Arbeitsförderung müsse sich wegen des Fachkräftemangels und der sinkenden Arbeitslosigkeit ändern. Künftig müsse man sich vor allem um die schwer vermittelbaren Langzeitarbeitslosen kümmern. Deren heutige Förderung mit vielen kurzfristigen Maßnahmen hält Alt nicht mehr für sinnvoll.

Arbeitsmarkt
08.11.2010 · 06:47 Uhr
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