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BA-Chef Weise spricht sich gegen das Optionskommunen-Modell aus

Berlin (dts) - Der Chef der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, hat sich im Rahmen der Jobcenter-Reform für ein Ende des Optionskommunen-Modells ausgesprochen. "Die nachweisbaren Vermittlungs-Daten belegen, dass die Optionskommunen noch schlechtere Ergebnisse erzielen als die Arbeitsgemeinschaften", sagte Weise gegenüber der "Rheinischen Post" (Freitagsausgabe). "Insofern ist das kein gutes Modell." Das Modell sah vor, dass sich Städte, sogenannte Optionskommunen, in eigener Regie um Arbeitslose kümmern. Die von Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) vorgesehene freiwillige Kooperation von Kommune und Arbeitsagentur bei der Betreuung von Langzeitarbeitslosen bewertet Weise als "gute Grundlage". "Unser Ziel ist Zusammenarbeit zwischen Kommunen und Arbeitsagenturen. Wenn das nur noch auf freiwilliger Basis geht, dann werden wir das machen." Allerdings müssten die Arbeitslosen in Kauf nehmen, dass sie Widersprüche gegen Bescheide zwei Mal, entweder gegen die Arbeitsagentur oder die Kommune, richten müssen.
DEU / Arbeitsmarkt
17.12.2009 · 14:22 Uhr
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