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Autoexperte: Brüderle hat richtig entschieden

Bamberg/Frankfurt (dpa) - Autoexperte Wolfgang Meinig hat das Nein von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle zu Opel-Staatsbürgschaften als «sachgerecht und völlig richtig» bezeichnet.

«Die amerikanische Opel-Mutter GM versucht nämlich, sich unter Vorgabe falscher Gründe Zinsvorteile mit Hilfe einer Staatsbürgschaft zu erschleichen», sagte der Leiter Forschungsstelle Automobilwirtschaft FAW am Donnerstag in Bamberg. Das sei umso gravierender, als General Motors ein US-amerikanisch-kanadischer Staatsbetrieb sei.

«Solange aber Opel zu GM gehört und nicht 'losgelassen' wird, wird die Öffentlichkeit stets zu hören bekommen: Opel geht es schlecht.» Meinig wirft dem US-Konzern vor, mittels konzerninterner Verrechnungstaktiken seine Zahlen wie schon in der Vergangenheit immer so zu rechnen, dass die Mutter gut dasteht und die deutsche Tochter dahinsiecht. «Unser FDP-Wirtschaftsminister hat zu Recht darauf hingewiesen, dass GM mindestens über einen zweistelligen Milliardenbetrag an liquiden Mitteln verfügt und Opel aus eigener Kraft sanieren kann. Dieses Sachargument muss dem Machtbewusstsein der Kanzlerin weichen.»

Auto / Opel
10.06.2010 · 11:53 Uhr
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