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Auswärtiges Amt war offenbar frühzeitig über tote Zivilisten bei NATO-Luftangriff informiert

Berlin (dts) - In der Kundus-Affäre gerät auch der ehemalige Außenminister und jetzige SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier weiter unter Druck. Wie das Magazin "Stern" berichtet, sei ein Vertreter des Auswärtigen Amtes bereits kurz nach dem Luftangriff über tote Zivilisten informiert gewesen. Demzufolge habe der Vertreter des Amtes in Kundus, Burkhard Ducoffre, als ziviler Leiter des Wiederaufbauteams der Bundeswehr am 4. und 5. September an Gesprächen teilgenommen, bei denen Bundeswehrsoldaten, Militärpolizisten und Vertreter afghanischer Behörden über tote Zivilisten referierten. Obwohl der Vertreter seines Ministeriums informiert gewesen sei, sprach Steinmeier in den ersten Tagen nach dem verheerenden Luftangriff der Bundeswehr lediglich von "möglicherweise unschuldigen Opfern".
DEU / Kundus-Affäre
21.12.2009 · 09:18 Uhr
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