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Australien: Flüchtlingsplan wird scharf kritisiert

Canberra (dts) - Der Plan der australischen Regierung, Flüchtlinge in Zukunft im Pazifik abzufangen und in Drittländern unterzubringen ist von Menschenrechtsorganisationen scharf kritisiert worden. "Die Menschen werden noch immer ertrinken. Der Plan sorgt nur dafür, dass sie es an einer anderen Stelle tun und nicht direkt vor uns", sagte Pamela Curr, Mitarbeiterin des "Asylm Seeker Resource Centre".

Ein Expertengremium hatte der australische Regierung geraten, Flüchtlinge, die mit dem Boot nach Australien kommen wollen, im Pazifik abzufangen. Sie sollen dann auf dem Inselstaat Nauru oder auf Papua-Neuguineas Manus-Insel untergebracht werden. Die Maßnahme soll offiziell zur Abschreckung dienen, da eine Reise mit dem Boot nach Australien für die Flüchtlinge oft sehr gefährlich ist. In den letzten drei Jahren sind mindestens 600 Flüchtlinge dabei ums Leben gekommen.
Politik / Australien / Gesellschaft / Weltpolitik
13.08.2012 · 12:24 Uhr
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