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Ausschuss in Hamburg berät Fall Chantal

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Hamburg (dpa) - Nach dem Methadon-Tod der elfjährigen Chantal aus Hamburg befasst sich der Familienausschuss der Bürgerschaft mit dem Fall. Zuvor waren erste personelle Konsequenzen bekanntgeworden: Die umstrittene Leiterin des zuständigen Jugendamtes, Pia Wolters, muss laut Medienberichten gehen.

Wolters sagte der Nachrichtenagentur dpa am Rande des Familienausschusses: «Offiziell weiß ich von gar nichts.» Sie habe nur über einen Kollegen erfahren, dass sie ihren Platz räumen müsse. «Das ist ein Stil, für den ich keine Worte finde.» Weiter wollte sie sich nicht äußern.

Darauf angesprochen sagte der Chef des Bezirksamtes Mitte, Markus Schreiber: «Doch sie weiß davon.» Von Mittwoch an solle Wolters nur noch für die Ermittlungen und die Aufarbeitung des Falls Chantal zuständig sein. «Wir versuchen eine einvernehmliche Lösung zu finden.» Der Familienausschuss tagt seit 17.00 Uhr, der Fall Chantal stand erst am späteren Abend auf der Tagesordnung.

Chantal war am 16. Januar im Stadtteil Wilhelmsburg an einer Vergiftung mit der Heroin-Ersatzdroge Methadon gestorben. Sie lebte bei drogenabhängigen Pflegeeltern, die in einem Methadon-Programm waren. Der Pflegevater hatte ein langes Register von Strafen für Raub, Diebstahl und Drogendelikte, das «bild.de» veröffentlichte.

Kriminalität / Kinder / Drogen
31.01.2012 · 21:23 Uhr
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