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Ausgangssperre nach Unruhen in Uiguren-Provinz

Peking (dpa) - Nach den blutigen Unruhen in der chinesischen Uiguren-Provinz Xinjiang ist in der Hauptstadt Ürümqi eine Ausgangssperre verhängt worden. Kurz zuvor hatten sich erneut mehrere Tausend Demonstranten versammelt. Die Han-Chinesen versuchten, mit Knüppeln und Stangen in die von Uiguren bewohnten Stadtteile vorzudringen, wurden aber von einem massiven Polizeiaufgebot gestoppt. Bei Protesten am Sonntag waren über 150 Menschen getötet worden. Die Uiguren fühlen sich von den Han-Chinesen diskriminiert.
Konflikte / Minderheiten / China
07.07.2009 · 23:52 Uhr
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