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Ausbau des Frankfurter Flughafens darf fortgesetzt werden

Frankfurt/Main (dts) - Der Frankfurter Flughafen darf weiter ausgebaut werden. Das hat heute der Kasseler Verwaltungsgerichtshof entschieden. Allerdings müsse die Zahl der Nachtflüge zwischen 23.00 Uhr und 5.00 Uhr neu festgelegt werden. 17 Flüge, so die Richter, seien nicht mit dem Schutz der Nachtruhe vereinbar. Insgesamt hatten elf Musterkläger ein Verfahren angestrengt. Darunter war die Umweltschutzorganisation BUND. Sie sah unter anderem durch die geplante vierte Landebahn die Existenz des Kelsterbacher Walds gefährdet und damit einen Verstoß gegen Naturschutz- und Europarecht. Auch die angrenzenden Kommunen und Städte befürchteten Einschränkungen. Durch den geplanten Ausbau sei die Stadtentwicklung beeinträchtigt, so der Anwalt der Stadt Raunheim, Klaus Berghäuser: "Raunheim kann zukünftig weder Schulen, noch Kindergärten, Altenheime oder Krankenhäuser planen, erweitern oder ausbauen", da hier derartige soziale Einrichtungen in so genannten Nacht- und Tagschutzzonen errichtet werden dürften, die in Raunheim das gesamte Stadtgebiet umfassen. Nach Aussage des Betreibers Fraport ist der Ausbau des Flughafens für die Stadt Frankfurt wichtig, um die "heutige Bedeutung im Weltluftverkehr beibehalten" zu können. Bereits vor der Urteilsverkündung hatten Anwälte der Kläger eine erneute Beweisaufnahme gefordert und entsprechende Anträge eingereicht.
DEU / HES / Flugverkehr
21.08.2009 · 12:36 Uhr
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