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«Auge-um-Auge»-Vergeltung im Iran verschoben

Teheran (dpa) - Die iranische Justiz hat eine für heute geplante Vergeltungsaktion auf unbestimmte Zeit verschoben. Das berichtet die iranische Nachrichtenagentur ISNA unter Berufung auf Justizkreise. Ein Gericht hatte einer Frau erlaubt, nach einem Säure-Attentat an ihrem Peiniger Rache zu üben. Ameneh Bahrami war nach dem Säure-Angriff erblindet und im Gesicht entstellt. Sie hatte vor Gericht erstritten, dass sie dem Attentäter nach dem Prinzip «Auge um Auge» Säure in die Augen träufeln darf.

Justiz / Islam / Gesellschaft / Iran
14.05.2011 · 10:52 Uhr
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