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Auftakt im Inzest-Prozess von großem Medieninteresse begleitet

Nürnberg (dts) - Vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth hat an diesem Montag der Inzest-Prozess um einen 69-jährigen Mann aus dem fränkischen Willmersbach begonnen, der seine heute 46-jährige Tochter über 34 Jahre hinweg knapp 500 mal vergewaltigt und drei Kinder mit ihr gezeugt haben soll. Zum Auftakt des Prozesses herrschte großer Medienantrag im Gerichtssaal, der Angeklagte wurde mit einem Rollstuhl in den Raum geschoben und schirmte sein Gesicht mit der Hand ab. Der Anklagebehörde zufolge räumt der Mann den Sex mit seiner Tochter zwar ein, spricht aber von stets einvernehmlichen Geschlechtsverkehr.

Die Tochter brachte als Erwachsene drei behinderte Söhne zur Welt, zwei davon starben noch als Kind. Das Gericht will in dem Prozess, der für sechs Verhandlungstage anberaumt wurde, insgesamt 24 Zeugen und drei Sachverständige hören.
DEU / Justiz / Sexualstraftaten
28.11.2011 · 10:26 Uhr
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