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Auffahrender muss Fahrfehler des anderen beweisen

Saarbrücken (dpa) - Wer auf einen vorausfahrenden Wagen auffährt, muss beweisen, dass der Fahrer dieses Autos einen Fehler gemacht hat. Das hat das Saarländische Oberlandesgericht entschieden. Lässt sich der Unfallhergang nicht aufklären, haftet stets der Auffahrende. Das Gericht wies mit dem Urteil die Klage einer Autofahrerin ab. Sie war auf der Autobahn auf ein vorausfahrendes Auto aufgefahren. Die Frau machte geltend, der Autofahrer sei kurz vor ihr von der rechten auf die linke Spur gewechselt und habe den Unfall dadurch verursacht.
Prozesse / Urteile / Verkehr
29.09.2009 · 07:51 Uhr
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