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Auch Merkel-Flug von Aschewolke betroffen

Berlin/San Francisco (dpa) - Die riesige Aschewolke über Europa beeinträchtigt auch den Heimflug von Bundeskanzlerin Angela Merkel aus den USA. Am Freitagvormittag war nach Angaben eines Regierungssprechers noch unklar, wann und wo die Kanzlermaschine landen kann.

Ursprünglich sollte der Regierungs-Airbus am Freitagnachmittag gegen 15.30 Uhr auf dem militärischen Teil des Flughafens Berlin-Tegel ankommen. Möglicherweise muss nun aber auf einen anderen Flughafen ausgewichen werden.

Bei der Deutschen Flugsicherung hieß es, trotz der Flug- Beschränkungen sei eine Landung nicht verboten. Spekuliert wurde darüber, das die Maschine von Berlin nach Leipzig oder München ausweichen könnte. Merkel war in der Nacht zum Freitag in San Francisco gestartet, der letzten Station ihrer viertägigen USA-Reise. Nach einem Tankstopp befand sie sich am Vormittag auf dem Flug über den Atlantik.

Die Aschewolke, die durch den Ausbruch des isländischen Vulkans Eyjafjalla entstanden war, behindert auch die Planungen für die Reisen zum Staatsbegräbnis für den verunglückten polnischen Präsidenten Lech Kaczysnki. Bisher ist geplant, dass die Kanzlerin am Sonntag mit einer kleinen Regierungsmaschine nach Krakau fliegt. Mit einem anderen Flugzeug wollen Bundespräsident Horst Köhler und Außenminister Guido Westerwelle anreisen.

Vulkane / Luftverkehr / Island
16.04.2010 · 10:52 Uhr
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