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Atomkraftgegner sehen sich im Aufwind

Castor-GegnerGroßansicht

Gorleben (dpa) - Die Gegner eines Atommüll-Endlagers in Gorleben sehen sich nach dem Rekordprotest gegen den Castor-Transport im Aufwind. «Die Proteste haben gezeigt, dass die Haltung schmilzt, dass wir nichts bewegen können.»

Das sagte Jochen Stay von der Kampagne «ausgestrahlt» am Dienstag im niedersächsischen Trebel. Dort zogen die Organisatoren des Widerstands nach dem Ende des viertägigen Transportes Bilanz. Sie kritisierten unter anderem, dass die Polizei durch lange Einsatzzeiten überfordert gewesen sei und deswegen zeitweise härter zugegriffen habe als nötig. Pfefferspray und Tränengas seien immer wieder routinemäßig benutzt worden. Nach Angaben der Atomkraftgegner gab es auf Seiten der Demonstranten mindestens 950 Verletzte.

Atom / Transporte / Gorleben
09.11.2010 · 14:08 Uhr
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