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Atomkonzern beginnt mit Stickstoff-Einleitung

Tokio (dpa) - An der Atomanlage Fukushima setzt der Betreiber nun Stickstoff gegen mögliche Wasserstoff-Explosionen ein. Wie die Nachrichtenagentur Kyodo berichtete, begann der Energiekonzern Tepco am Reaktorblock 1 mit den Arbeiten. Die Aktion könnte mehrere Tage dauern. Wahrscheinlich folgen später die Blöcke 2 und 3. Die Brennstäbe im Reaktorblock 1 hatten zeitweise aus dem Kühlwasser geragt und sich gefährlich erhitzt. Dadurch könnte sich das Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff getrennt haben. Der Stickstoff soll verhindern, dass es deswegen zu Knallgasexplosionen kommt.

Erdbeben / Atom / Japan
06.04.2011 · 18:54 Uhr
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