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Atombetreiber will verseuchtes Wasser ins Meer ableiten

Tokio (dpa) - Im verzweifelten Versuch, das Kernkraftwerk Fukushima unter Kontrolle zu bringen, will der Betreiber Tepco schwach verstrahltes Wasser ins Meer ableiten. Es sei geplant, 11 500 Tonnen abzulassen, hieß es vom Unternehmen. Die Verstrahlung des Wassers liege um das 100-Fache über dem gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwert, was aber immer noch als relativ niedrig gilt. Der Betreiber erwägt diesen Schritt, da die gewaltigen Massen an radioaktiv verseuchtem Wasser die Arbeiter daran hindern, die dringend erforderliche Kühlung der Reaktoren in Gang zu bringen.

Erdbeben / Atom / Japan
04.04.2011 · 10:53 Uhr
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