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Atom-Gegner dringen auf Gorleben-Gelände vor

Atomkraft-Gegner drangen am Pfingstmontag auf das Gelände des Salzstocks Gorleben vor.Großansicht
Gorleben (dpa) - Atomkraft-Gegner sind am Pfingstmontag in das Gelände des Salzstocks im niedersächsischen Gorleben eingedrungen. Dieser wird als Atommüll-Endlager in Betracht gezogen.

Etwa 60 teils vermummte Aktivisten hätten zwei Tore aufgebrochen und mit Leitern das Pförtnerhaus erklommen, sagte ein Polizeisprecher. Mit Vorschlaghämmern hätten sie die Verglasung des Hauses eingeschlagen. Anschließend hätten sie auf der Zufahrtsstraße eine Barrikade errichtet. Nach knapp zwei Stunden sei der Polizeieinsatz weitgehend beendet gewesen, sagte der Sprecher. Die Demonstranten seien abgezogen.

Nach Angaben der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg hatten sich bis zu 200 Gorleben-Gegner versammelt. Die Initiative kündigte weitere Proteste anlässlich des 30. Jahrestags der Räumung und Zerstörung des Hüttendorfs Republik Freies Wendland am 4. Juni 1980 an.

Atom / Endlager / Gorleben / Proteste
24.05.2010 · 18:36 Uhr
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