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Athen: Lage nach Krawallen bleibt angespannt

Athen (dts) - In Athen bleibt die Lage nach den erneuten schweren Krawallen vom Wochenende weiter angespannt. Zwar haben die Jugendlichen inzwischen zwei besetzte Universitätsgebäude wieder geräumt, für heute Nachmittag ist jedoch eine weitere Großdemonstration von Schülern, Studenten und Lehrern angekündigt. Die griechische Polizei bleibt daher in Alarmbereitschaft. Anlass der Krawalle vom Wochenende ist der Tod des 15-jährigen Alexandros Grigoropoulos, der vor einem Jahr von Polizisten erschossen wurde. Nach dem Ereignis war es in Griechenland zu wochenlangen Ausschreitungen gekommen. Am gestrigen Jahrestag des Todes von Grigoropoulos zerstörten die vermummten Demonstranten Autos und Fensterscheiben und lieferten sich Straßenschlachten mit den Sicherheitskräften. Mehr als 170 Personen wurden im Zuge der Ausschreitungen in Athen festgenommen. Auch in weiteren griechischen Städten wie Thessaloniki, Patras und Ioannina kam es zu Demonstrationen und Festnahmen. Insgesamt waren über 10000 Polizisten im Einsatz.
Griechenland / Proteste / Gewalt
07.12.2009 · 09:13 Uhr
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