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Athen: Einigung über Sparpaket scheitert an Streit um Renten

Athen (dts) - In Athen sind die Gespräche über das von der Troika geforderte Sparpaket mit einer weitgehenden Einigung zu Ende gegangen, strittig bleibt jedoch das Rententhema. "Die Parteichefs haben sich auf alle Themen außer einem geeinigt. Dieses muss noch mit der Troika besprochen werden", hieß es aus dem Büro des griechischen Regierungschefs Lucas Papademos.

Welche Frage in diesem Zusammenhang noch offen ist, wurde nicht bekannt gegeben. Es liegt jedoch die Vermutung nahe, dass es sich um die Kürzung der Renten in Höhe von etwa 300 Millionen Euro handele. "Wir kämpfen hart um die Renten", sagte der Chef der Konservativen, Antonis Samaras. Bei dem Treffen von Papademos mit den drei Regierungsparteien hatte man sich unter anderem auf eine Senkung des Mindestlohns, eine Kürzung der Zusatzrenten und die Entlassung von rund 15.000 Staatsbediensteten geeinigt. Die Einsparungen sind Voraussetzung für die Freigabe eines neuen, 130 Milliarden Euro schweren Hilfspakets für Griechenland. Bereits am Donnerstagabend wollen die Euro-Finanzminister in Brüssel bei einem Treffen darüber beraten. Der griechische Finanzminister Evangelos Venizelos hoffe, dass das Treffen der Euro-Gruppe stattfinde und diese das neue Programm genehmige. "Davon hängt das finanzielle Überleben unseres Landes ab", sagte Venizelos.
Griechenland / Weltpolitik / Wirtschaftskrise
09.02.2012 · 07:33 Uhr
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