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Assange bekommt Asyl in Ecuador

Die Regierung Ecuadors hat Großbritannien beschuldigt, mit einem Eindringen in die Botschaft des südamerikanischen Staates in London gedroht zu haben. Foto: Facundo Arrizabalaga

London (dpa) - Ecuador hat dem Wikileaks-Gründer Julian Assange Asyl gewährt. Großbritannien will den gebürtigen Australier, der sich derzeit in Ecuadors Botschaft in London aufhält, dagegen auf keinen Fall gen Südamerika ziehen lassen. Der Außenminister Ecuadors, Ricardo Patiño, kritisierte, dass Großbritannien sogar mit dem Eindringen in die Botschaft gedroht hat. Nach britischer Lesart ist dies auf der Grundlage eines Gesetzes aus dem Jahr 1987 möglich.

Internet / Kriminalität / Großbritannien / Ecuador
16.08.2012 · 22:31 Uhr
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