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Armutsrisiko in Berlin am höchsten

Gütersloh (dts) - Das Armutsrisiko ist laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin am höchsten. Menschen in Bayern und Baden-Württemberg hingegen sind am besten vor Armut geschützt. Des Weiteren besagt die Studie, dass jeder Erwachsene im Schnitt über ein Vermögen von 150000 Euro inklusive Rente verfügt, allerdings ist dieser Reichtum ungleich verteilt. So hat mehr als jeder vierte Deutsche gar nichts für schwere Zeiten zurückgelegt. Im Zeitraum von 2006 bis 2008 hatte das DIW im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung das soziale Gefälle in den einzelnen Bundesländern untersucht und anhand dessen die am Montag veröffentlichte Studie erstellt. Daraus geht hervor, dass in der Hauptstadt von 1000 Einwohnern knapp 200 auf staatliche Hilfe angewiesen waren, in Bayern und Baden-Württemberg waren es im Schnitt nur etwas mehr als 50 Bürger. Ebenfalls im unteren Drittel lagen Sachsen-Anhalt, Bremen und Mecklenburg- Vorpommern. Im Vergleich mit anderen EU-Staaten rangiert Deutschland im Mittelfeld auf Platz 12 der 27 Mitgliedstaaten. Laut der Statistikbehörde Eurostat können sich rund 25 Prozent der Deutschen keinen Urlaub leisten. Zudem waren 2008 rund 15 Prozent der Bundesbürger von Armut bedroht, weil ihr Haushaltseinkommen unter 10600 Euro lag.
DEU / EU / Studie / Armut
18.01.2010 · 23:22 Uhr
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