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Argentiniens Zentralbankchef gibt auf

Buenos Aires (dpa) - Im Machtkampf um die Verwendung argentinischer Währungsreserven für den Schuldendienst hat Zentralbankchef Martín Redrado aufgegeben. Die Regierung der peronistischen Präsidentin Cristina Kirchner, die Redrado wegen dessen Weigerung, die Währungsreserven freizugeben, seit 23 Tagen aus dem Amt zu drängen versucht, lehnte den Rücktritt jedoch überraschend ab. Redrado griff die Regierung erneut scharf an. Kirchner will insgesamt 6,57 Milliarden Dollar Währungsreserven in einen neuen Fonds für die Begleichung von Staatsschulden in 2010 einzuzahlen.
Finanzen / Regierung / Argentinien
30.01.2010 · 03:50 Uhr
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