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Arbeitnehmer protestieren in vielen EU-Ländern gegen Sparmaßnahmen

Madrid/Brüssel (dts) - Die von vielen Regierungen der EU-Länder geplanten Spaßmaßnahmen haben europaweite Proteste verursacht. In den europäischen Großstädten gingen am Mittwoch Zehntausende auf die Straßen. In Spanien war der erste Generalstreik seit acht Jahren ausgerufen worden.

Laut Gewerkschaft beteiligten sich 70 Prozent der Arbeitnehmer, die Regierung machte dazu keine Angaben. Der für 24 Stunden angesetzte Protest war teilweise von gewaltsamen Ausschreitungen begleitet. In Barcelona gab es eine stundenlange Straßenschlacht zwischen Polizei und Jugendlichen. Die Streiks haben vor allem Großbetriebe und Fabriken betroffen und zudem auch Auswirkungen auf den Zug- und Luftverkehr gehabt. So fielen rund 80 Prozent der Hochgeschwindigkeitszüge in Spanien aus, für die Pendler fuhr nur jeder vierte Zug. Auch an deutschen Flughäfen waren die Auswirkungen des Streiks zu spüren, am Flughafen Frankfurt kam es zum Ausfall von insgesamt 20 spanischen Flügen. In der belgischen Hauptstadt Brüssel versammelten sich ebenfalls mindestens 50.000 Menschen zu Demonstrationen. An dem hier stattfindenden "Aktionstag" des Europäischen Gewerkschaftsbundes ETUC nahm auch der Deutsche Gewerkschaftsbund teil. Weiterhin gab es auch in Polen, Irland, Portugal und Griechenland Proteste gegen geplante Sparmaßnahmen der Regierungen.
Spanien / Belgien / Arbeitsmarkt
29.09.2010 · 21:54 Uhr
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