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Arbeitnehmer ebnen Weg für Einstieg von Opel bei Magna

Detroit (dts) - Die Angestellten des Autobauers Opel haben heute ihre Bereitschaft signalisiert, ebenfalls einen finanziellen Beitrag zur Sanierung des Konzerns zu leisten. Demnach verzichten die Beschäftigten künftig auf insgesamt 265 Millionen Euro Lohn jährlich, bis zum Jahr 2014 summieren sich die Einsparungen für den Konzern damit auf etwa 1,6 Milliarden Euro. Als Gegenleistung erwarten die Arbeitnehmer zehn Prozent der Anteile am Unternehmen. Mit der Entscheidung des Betriebsrates ist eine der letzten Hürden für den geplanten Verkauf des Automobilherstellers genommen. Zuletzt muss lediglich der Verwaltungsrat des US-Automobilkonzerns General Motors (GM) der vorgesehen Mehrheitsbeteiligung durch den kanadisch-österreichischen Zulieferer Magna sowie der russischen Sberbank zustimmen. Ein Gremium des Konzerns trifft heute Abend zu entscheidenden Gesprächen in Detroit zusammen. Noch im September hatte GM einen Verkauf an Magna befürwortet, inzwischen seien sich die Vertreter jedoch uneins, so Insider. Carl-Peter Forster, Aufsichtsratschef bei Opel, hat sich unterdessen für einen Verkauf des Unternehmens an Magna ausgesprochen. In diesem Falle könnten Märkte wie etwa Russland leichter erschlossen und neue Technologien einfacher eingeführt werden. Sollte die Entscheidung für Magna fallen, rechne Forster mit einer baldigen Unterzeichnung der Verträge.
DEU / Opel / Automobilindustrie
03.11.2009 · 22:56 Uhr
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