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Anzug aus O.J. Simpsons Mordprozess soll ins Museum

Los Angeles (dts) - Der Anzug, den O.J. Simpson bei seinem Freispruch im Jahr 1995 getragen hatte, soll im US-amerikanischen Forschungsmuseum Smithsonian Institution in Washington ausgestellt werden. Ein US-Gericht entschied, dass der ehemalige Agent von Simpson, in dessen Besitz sich der Anzug bislang befand, das Kleidungsstück abtreten muss. Der Ex-Footballspieler Simpson wurde vor 15 Jahren beschuldigt, seine Exfrau und deren Freund erstochen zu haben. Das Gericht sprach Simpson von den Mordverdächtigungen frei. Ein Zivilgericht verurteilte Simpson jedoch später zu einer Entschädigungszahlung an die Familien der Toten in Höhe von 8,5 Millionen US-Dollar. Da der ehemalige Footballer die Zahlungen jedoch stets verweigerte, wollte der Vater des Toten den Anzug im Wert von geschätzten 50.000 US-Dollar als Entschädigung erlangen. Die endgültige Entscheidung über eine Ausstellung der Kleidung liegt nun beim Smithsonian.
USA / Kurioses / Leute / Justiz
02.03.2010 · 09:55 Uhr
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