News
 

Anwaltsverein kritisiert Entschädigung im Mordfall Lena

Berlin (dpa) - Der Berliner Anwaltsverein hat nach der Verhaftung eines Unschuldigen im Mordfall Lena das System zur Entschädigung kritisiert. Ein Jugendlicher habe drei Tage lang unschuldig hinter Gitter gebracht und der Staat wolle ihn mit nur 75 Euro abspeisen. Das sagte der Vereinsvorsitzende Ulrich Schellenberg. Die dauerhafte Rufschädigung und der entstandene seelische Schaden ließen sich so in keiner Weise wiederherstellen. Der Fall zeige, dass Deutschland kein taugliches Entschädigungssystem habe. Schellenberg fordert eine Erhöhung der Haftentschädigung von 25 Euro pro Tag auf 100 Euro.

Justiz / Kriminalität
05.04.2012 · 12:43 Uhr
[0 Kommentare]

Die aktuellen Schlagzeilen

 
 

News-Suche

 

News-Archiv

 
Diese Woche
Letzte Woche
Vorletzte Woche
Top News

Weitere Themen