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Anteil älterer Menschen im Bundesfreiwilligendienst steigt

Berlin (dts) - Der Bundesfreiwilligendienst wird immer stärker von älteren Menschen in Anspruch genommen. Waren im Oktober 2011 erst 13 Prozent der Freiwilligen in dem Zivildienst-Ersatz über 27 Jahre alt, so waren es im April 2012 schon 34 Prozent, im Januar 2014 stieg der Anteil auf 41 Prozent, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Die größte Gruppe unter den Älteren sind Menschen über 50, im Januar 2014 waren das mehr als 10.000, was rund zwanzig Prozent aller Freiwilligen entspricht.

Das große Interesse der Älteren führt dazu, dass die Plätze knapp werden. Peter Näher, Präsident des Deutschen Caritas-Verbands, forderte deshalb eine Aufstockung der staatlich finanzierten Plätze: "Wir würden eine Aufstockung der Stellen grundsätzlich begrüßen und sind diesbezüglich - gemeinsam mit den anderen Wohlfahrtsverbänden - mit der Politik im Gespräch", sagte er der F.A.S. "Wie so häufig ist aber eine Aufstockung der Platzzahlen eine Frage des Geldes und daran hapert es im Moment." Besonders in Ostdeutschland sind offenbar viele ältere Hartz-IV-Empfänger unter den Freiwilligen. "Ein hohes Interesse von arbeitslosen Menschen am Bundesfreiwilligendienst kann ein Zeichen sein, dass in der betreffenden Region entsprechende arbeitsmarktpolitische Instrumente fehlen", kritisierte Näher.
Politik / DEU / Parteien / Gesellschaft
22.02.2014 · 16:59 Uhr
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