News
 

Anschlagsserie erschüttert den Südosten des Iran

Teheran (dts) - Eine Serie von Anschlägen hat den Iran in den vergangenen zwei Tagen erschüttert. In der Stadt Zahedan im Südosten des Landes ist am Freitag ein Wahlhelferbüro des amtierenden Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad von Unbekannten beschossen worden. Laut iranischen Medienberichten wurden bei dem Beschuss des Büros mindestens drei Menschen verletzt. Unter den Verletzten sei offenbar auch ein Kind gewesen. Die Täter sollen angeblich bereits verhaftet worden sein. Die iranische Präsidentschaftswahl ist für den 12. Juni geplant. Der Amtsinhaber Ahmadinedschad gilt dabei als Favorit. Bereits am Donnerstag war es in der Stadt zu Unruhen gekommen. Bei einem Selbstmordattentat in einer Moschee wurden nach unterschiedlichen Medienberichten zwischen 15 und 20 Menschen getötet und bis zu 120 Personen verletzt. Am Freitag wurden mehrere Personen im Zusammenhang mit der Tat festgenommen. Laut der staatlichen Nachrichtenagentur "Fars" handelt es sich bei den Verdächtigen angeblich um "Terroristen". Allerdings habe sich noch keine Gruppe zu der Tat bekannt. Radikale religiöse Führer im Iran gaben unterdessen in ihren Freitagsgebeten den USA und Israel eine Mitschuld an dem Anschlag. Das US-Außenministerium distanzierte sich vehement von den Vorwürfen.
Iran / Anschlag / Präsidentschaftswahl
30.05.2009 · 00:09 Uhr
[0 Kommentare]

Die aktuellen Schlagzeilen

 
 

News-Suche

 

News-Archiv

 
Diese Woche
21.09.2017(Heute)
20.09.2017(Gestern)
19.09.2017(Di)
18.09.2017(Mo)
Letzte Woche
Vorletzte Woche
Top News

Weitere Themen