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Anklage gegen zwei mutmaßliche Al-Kaida-Terroristen

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Karlsruhe (dpa) - Die Bundesanwaltschaft hat vor dem Kammergericht Berlin Anklage gegen zwei mutmaßliche Al-Kaida-Mitglieder erhoben - einen Deutschen und einen Österreicher. Die beiden 22 und 26 Jahre alten Männer sollen im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet eine Terror-Ausbildung erhalten haben.

Der 26-jährige Deutsche soll überdies die «Deutsche Taliban Mujahideen» (DTM) mitgegründet und sich an Kampfeinsätzen der Gruppe beteiligt haben.

Der deutsche Religionskämpfer soll 2009 in das afghanisch-pakistanische Grenzgebiet gereist sein, um am gewaltsamen Dschihad gegen das afghanische und pakistanische Militär sowie die Angehörigen der ISAF-Schutztruppe teilzunehmen. 2010 soll er sich der Terrororganisation Al-Kaida angeschlossen haben, wo er laut Anklage den österreichischen Mitbeschuldigten kennenlernte.

Die beiden Männer hätten von einem Al-Kaida-Anführer den Auftrag erhalten, in Europa aktiv zu werden. Dort sollten sie nach dem Stand der Ermittlungen Geld sammeln, neue Mitglieder und Unterstützer rekrutieren und sich für nicht näher bestimmte Operationen der Vereinigung bereithalten. Dazu seien sie unter anderem im Umgang mit Sprengstoff und Waffen ausgebildet worden.

Die Männer waren nach ihrer Rückkehr nach Europa im Frühjahr in Berlin und Wien festgenommen worden und befinden sich in Untersuchungshaft. Das Kammergericht Berlin muss nun über die Eröffnung des Hauptverfahrens entscheiden.

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Prozesse / Terrorismus / Islamismus
02.12.2011 · 16:40 Uhr
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