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Angriffe auf Marinestützpunkte in Libyen

Tripolis (dpa) - Die Angriffe der westlichen Allianz in Libyen haben sich in der Nacht zum Dienstag vor allem auf Militärflughäfen und Stützpunkte der Marine konzentriert.

Ein Sprecher der libyschen Regierung sagte, die Bomben und Raketen hätten Ziele in den Städten Tripolis, Al-Sawija, Misrata, Sirte und Sebha getroffen. Er sagte: «Es gab zahlreiche Opfer, darunter auch Zivilisten, vor allem auf dem Luftwaffenstützpunkt Al-Kardabija in Sirte.» Der Flughafen in Sirte, 600 Kilometer östlich von Tripolis, wurde bislang häufig von Staatsgästen angeflogen, die den libyschen Machthaber Muammar al-Gaddafi in seiner Heimatstadt Sirte besuchten.

Die staatliche libysche Nachrichtenagentur Jana gab derweil die Parole aus: «Die Bomben und Raketen haben keinen Effekt.» Bewohner der Hauptstadt Tripolis beobachteten, dass sich einige Bürger nach den Luftangriffen der vergangenen Nächte stärker als vorher mit dem Regime solidarisierten.

US-Präsident Barack Obama hatte am Montag betont, die Angriffe der US-Armee in Libyen zielten ausschließlich auf die Luftabwehr, die Militärflughäfen des Landes, die Kommandozentralen der Armee und «andere Einrichtungen der Streitkräfte von Gaddafi, die benutzt werden, um Zivilisten und Gebiete, die von Zivilisten bewohnt werden, anzugreifen».

Konflikte / Libyen
22.03.2011 · 09:55 Uhr
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