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Angeklagter bricht Schweigen im Feuertod-Prozess

Magdeburg (dpa) - Im neuen Prozess um den Feuertod des Asylbewerbers Oury Jalloh in einer Polizeizelle in Dessau hat der Angeklagte sein Schweigen gebrochen. Der Polizist beteuerte, bei dem Vorfall vor sechs Jahren trotz mehrfachen Alarms nicht an einen Brand gedacht zu haben. Dass ein Feuer ausgebrochen war, habe er erst gemerkt, als er die Zellentür öffnete, sagte der Mann im Landgericht Magdeburg. Der aus Sierra Leone stammende Jalloh war zu dem Zeitpunkt schon tot. In der Zelle soll der 23-Jährige trotz Fesselung selbst Feuer gelegt haben.

Prozesse / Ausländer
21.01.2011 · 13:21 Uhr
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